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Greiner Bio One setzt auch auf Guerilla-Know-How. Seminar anlässlich des World-Meeting am 8. April 2008 im Wiener Hotel "de France". Die Greiner Bio-One Intern.AG ist global in Biotechnologie, in der diagnostischen und pharmazeutischen Industrie, Medizin- und In-Vitro-Diagnostik tätig. Zum Welt-Außendiensttreffen 2008 sollte das Halbtages-Seminar "Mao für Kapitalisten" (in englischer Sprache) den Blick über den Tellerrand der eigenen Branche und manch eingefahrener Denkmuster öffnen. Bio Greiner One ist weltweit in seinem Markt die Nr. 2. Um den Big Player in absehbarer Zeit zu "knacken" wird das Denken in eingefahrenen Wegen und Strukturen nichts nützen. Dies wird einer der Beweggründe für die Einladung nach Wien gewesen sein, wo sich im noblen Hotel de France die Landesvertreter und Verkaufsspitzen des Unternehmens zum alljährlichen Meeting trafen. Aus den veranschlagten 3 Stunden Seminar wurden letztlich zwar  über vier Stunden.

gbo textbild

Der Aufmerksamkeit und Konzentration der Zuhörer tat dies allerdings keinen Abbruch. Franz Konrad, CEO von Greiner Bio One fasste nach meinem Seminar für seine Frontpeople noch einmal das Gehörte zusammen. In den Gesprächen während der Pausen und nach dem Seminar wurde aber schnell klar, dass GBO schon länger hier und dort Guerilla-Denke einsetzt. Anders hätten die Senkrechtstarter aus Kremsmünster (OÖ) den Weltmarkt nicht so schnell aufmischen können. Mit 218 Mio Euro Umsatz und 1200 Beschäftigten stellt Greiner Bio One innerhalb der Greiner Holding (ca. 1 Mrd. Umsatz) ein wichtiges Standbein für den Erfolg. Mich freute es natürlich sehr, dass auch ein solch großes und bedeutendes Unternehmen die Notwendigkeit erkannt hat, manchmal den - scheinbar so vertrauten Markt und seine Teilnehmer - einmal wie ein Guerilla zu durchleuchten. "We have got a lot of new ideas!" brachte es denn auch einer der Teilnehmer auf den Punkt. Die Übersetzung meines normalerweise deutsch gehaltenen Seminars ins Englische kostete mich zwar einige Nerven und Zeit (viele Praxisbeispiele und theoretische Grundlagen waren nur schwer in die englische/amerikanische Denke zu übertragen), die anerkennenden Worte nach dem Seminar, bestätigen aber, dass sich die Mühe gelohnt hat. An dieser Stelle nochmals ein Dank an Franz Konrad für die Einladung zum Meeting nach Wien.

Bildnachweis: www.gbo.com / www.hofmeister.co.at. / hotel de france, wien / wikipedia: Ahi-ecom / www.whnarch.com


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    ich versuch das einfach mal anhand eines beispiels zu erklären. einer meiner kunden - eine brauerei in deutschland - hatte zwar einen schönen kommunikativen auftritt, einen frechen slogan und natürlich ein gutes produkt. doch irgendwie wurden die inhaber den verdacht nicht los, dass man auf der stelle tritt. in der gastronomie der region gut vertreten, stagnierte jedoch der flaschenbier-absatz, denn otto normalverbraucher trank lieber irgendeine nationale marke als das heimische bier, das um die ecke gebraut wird. warum ist das so?

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    wie kann man dieses muster aufbrechen? welche grundlegenden gedanklichen veränderungen müssen bei den konsumenten stattfinden, vor allem aber auch in der brauerei selbst? wo ist eine „kältebrücke“ zwischen nach außen vermitteltem image und tatsächlich innerbetrieblich gelebter vision? ist da überhaupt eine vision? welches verständnis und emotionales bild vom eigenen unternehmen haben die mitarbeiter. welche emotionalen bindungen zur marke bestehen draußen am markt? mit welchen aktionen, ideen und kampagnen kann man all diese strukturen aufbrechen und wieder in verbindung bringen?
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    scouting textbild 02

    der scout ist weder in innerbetriebliche hierarchien eingebunden und muss in seiner argumentation nicht „taktieren“, noch hat er die scheuklappen des alltagsgeschäfts auf.
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