K
guerilla-elements-logo

gesicht
Lehm-Spezialist Markus Lerch mit neuem Auftritt. Ein Handwerker ist keine Firma sondern eine personifizierte Marke.
Mit dem neuen komunikativen Auftritt für Vorarlbergs Lehmputz-Pionier Markus Lerch hat sich wieder einmal bewahrheitet, dass der Erfolg eines Handwerksbetriebs mit Menschen und nicht mit Maschinen zu tun hat.

Leider sieht die Realität bei vielen Handwerksbetrieben anders aus. Da versucht man, nach außen FIRMA darzustellen, Größe zu zeigen und verwechselt Kompetenz allzu oft mit Anonymität und bloßer Aufzählung und Darstellung der maschinellen Fähigkeiten. Doch gerade das Handwerk punktet durch seinen persönlichen Kontakt zum Kunden. Handwerker werden - das haben Umfragen immer wieder gezeigt - so stark wie kein anderer Wirtschaftsbereich durch Weiterempfehlung zufriedener Kunden getragen. Freilich - Preisvergleiche durch die Kunden sind auch hier an der Tagesordnung. Trotzdem zählt die persönliche Kompetenz des Firmeninhabers oder seiner Leute vor Ort sehr viel mehr als reine Größe oder günstiger Preis.

Ich erinnere mich da gerne an unseren Umbau daheim. Weiterempfohlen und - vor allem - wieder engagiert für Nachfolgeaufträge wurden jene Handwerksbetriebe, mit denen wir "gut konnten", wo die Wellenlänge (und natürlich auch das Arbeitsergebnis) stimmte und nicht die billigsten Betriebe.

auto markus lerch a

Im Handwerk muss keine Marke und keine hochtrabende Firmen-Philosophie ge (er-) funden werden. Der Handwerker selbst ist Träger und Garant seiner Wertevorstellung, die er in jedem persönlichen Gespräch mit dem Kunden kommuniziert - bewusst oder unbewusst. Im Fall von Markus Lerch war die sympathische, unkomplizierte Art des Handwerkers längst bekannt. Nun galt es, den Handwerker und seine erfolgreiche persönliche Art auch als Marke zu kommunizieren. Was bislang intuitiv passierte, soll nun bewusst und ruhig ein wenig plakativ dargestellt werden. Begonnen hat dies mit einer Anzeigenkampagne in den Gemeindeblättern, in denen Markus seiner Begeisterung für den Baustoff Lehm Ausdruck gibt und wir ihn mit ein wenig verrückten Bildern als Absender dieser Botschaften inszeniert haben. Alle Anzeigen-motive der Serie seht ihr hier. (Übrigens: Ratet mal, wer die Mumi spielen durfte. Fotograf Lukas Hämmerle, der für die Aufnahmen von Markus verantwortlich zeichnet und Stylistin Isa Kohler hatten jedenfalls eine Höllenfreude, als sie mich mit Mullverband einwickelten und dann mit Lehm vollkleisterten.)

auto markus lerch b

Die Motive aus der Anzeigenserie tauchen darüber hinaus auch auf Baustellen-Planen und Bautafeln sowie auf der Plane des neu angeschafften Firmen-Fahrzeugs auf. Ein Hingucker allemal und wer den Lehm-Spezialisten bislang nicht kannte, den lächelt er jetzt im Format 2 x 4 m an.

  • MarkusLerch_Anzeige_1
  • markusLerch_Anzeige_2
  • markusLerch_Anzeige_3
  • markusLerch_Anzeige_4
  • markusLerch_Anzeige_5





Verwandte Beiträge

  • Kommunikation

    Dienstag, 25. Dezember 2007 00:00
    Die bunten Bilder der Begierde. Ein kleiner Querschnitt meines grafischen Schaffens.
    Werbung ist Handwerk. Obwohl das sichtbare Grafikdesign eigentlich nur einen Bruchteil dessen zeigt, was das komplette Werbekonzept an „Hirnschmalz“ produziert hat, kommt man als Marketingmensch nicht darum herum, diese bunten Bildchen zu zeigen. Und dennoch ist Werbung nicht Kunst, sondern Handwerk. Und ihre Aufgabe ist es, effektiven Nutzen für das beworbene Unternehmen bzw. das Produkt zu stiften ... und nicht vordringlich einen Werbepreis zu gewinnen.

    Das Präsentieren grafischer Arbeiten hat doch - wenn wir ehrlich sind - eigentlich einen ganz profanen Grund. Wir suchen etwas „Vertrautes“, „Ähnliches“, „Bekanntes“, um unser Sicherheitsdenken zu befriedigen. „Aha, Sie haben schon mal für die Textilbranche gearbeitet“, sagte ein neuer Kunde beim Durchblättern meiner Arbeiten. Und es klang, als würde er einen Zuschneider suchen und keinen Werbeprofi.

    kommunikation rueff revolution
    Sceneshot aus dem Clip "Angriff der Fahnen" für Rueff Textil, Muntlix

    Das profane Wörtchen Werbung findet man heute kaum noch in den Selbstdarstellungen von Werbeagenturen. Viel lieber wird sie zum Marketing - also zu dem ihr überstellten Dachbegriff - hochstilisiert. Oder es wird von Kommunikation und Dialog geredet. Letztlich ist Handwerk gefragt - egal wie sie es nennen.

    Auch wenn sie von hippen Werbegurus gerne als antiquiert abgetan wird, ist für mich die gute alte AIDA-Formel nach wie vor der Leitfaden für erfolgreiche Werbung: Attention, Interest, Desire, Action. So einfach ist das...und manchmal doch so schwierig.
    Unabhängig davon, ob nun ein Guerilla-Konzept dahintersteht oder konventionelles Marketing - für meine Kunden setze ich werbliche Konzepte bis hin zum fertig produzierten und/oder geschalteten Werbemittel um. Wobei komplexe Aufgaben wie z.B. für Flughafen und Airline "People's" (strategisches Scouting, Corporate Design, Markteinführung der Fluglinie) natürlich ihren ganz besonderen Reiz haben. Das Bild ganz oben zeigt den Embraer-Jet "Laura" in der von mir gestalteten CI.

    Noch mehr Bilder von unterschiedlichsten Werbearbeiten gibt's in den Arbeiten-Broschüren, die Sie per Mail kostenlos bei mir bestellen können.

    kommunikation couch

    Keine Spezialisierung. Keine Scheuklappen
    Klassische Werbeagenturen erliegen oft dem Dämon "Spezialisierung", da sie
    nicht selten innerhalb einer Branche "weitergereicht" werden. Ein Kreativer darf sich meiner Meinung nach aber auf keinen Fall einem bestimmten Thema verschreiben. Als ich beispielsweise bemerkte, dass ich überraschend viele Zahnärzte (die Weißkittel brauchen tatsächlich Werbeunterstützung) zu meinen Kunden zählte und darüberhinaus auch noch Dental-Institutionen und Hersteller beriet, zog ich bewusst die Bremse und schaute mich nach anderen "unmedizinischen" Branchen um.
    So bleibt der Effekt der Synergienutzung zwischen unterschiedlichen Branchen
    und Aufgaben erhalten.

    Als kreativer Berater eines Kunden darf man sich nicht die gleichen Scheuklappen aufsetzen wie dieser. Man muss zwar tief genug in das Geschehen einsteigen und sich die Branche, das Produkt und die Sorgen des Kunden zueigen machen doch niemals seine eigene Objektivität und Weitsicht verlieren. Ich habe Kreative erlebt, die nach einer gewissen Zeit ihren Kunden nach dem Maul geredet haben, um sorglos und ohne Aufwand weiterhin fette Etats zu betreuen. Mein Ding ist das nicht. Wenn ich merke, dass sich Routinen einschleichen und der Kunde nicht gewillt ist, mit mir "wach" zu bleiben, verabschiede ich mich lieber von einem Kunden als von meiner Überzeugung.

    Branchen, Themen, Medien
    Für folgende Industrien/Branchen habe ich bereits gearbeitet:

    •     Möbelhandel
    •     Tourismus
    •     Lebensmittelindustrie
    •     Dentalindustrie
    •     Heizungsindustrie
    •     Investitionsgüterindustrie
    •     Handwerk
    •     Großhandel, Einzelhandel
    •     Zahnärzte
    •     Dienstleister
    •     Modeindustrie
    •     Verkehr (Airport, Airline)
    •     Kulturelle Institutionen
    •     Werkzeugbau

    Im Alleingang oder mit Freelancern realisiere ich für meine Kunden u.a.:

    •     Corporate Design (Identity)
    •     Prospekte, Verkaufsunterlagen
    •     Werbeclips, Radiospots
    •     Direktmarketingaktionen
    •     Messestände
    •     Shopdesign
    •     Packungsdesign
    •     Kalender
    •     Anzeigenkampagnen
    •     Guerilla-Marketing-Kampagnen
    •     Promotions (z.B. am POS)
    •     PR
    •     .......

    Die Bilder unten zeigen einen kleinen Querschnitt meines Schaffens,
    sortiert nach Themen:

    Broschüren/Prospekte/Bücher:

    {gallery}g/28,limit_quantity=12{/gallery}

    Packungsdesign:
    {gallery}g/56,limit_quantity=12{/gallery}

    Corporate Design/Logo:
    {gallery}g/57,limit_quantity=12{/gallery}
    Der Handwerker als Marke

    Der Handwerker als Marke

    Mittwoch, 16. Februar 2011 00:00
    Lehm-Spezialist Markus Lerch mit neuem Auftritt. Ein Handwerker ist keine Firma sondern eine personifizierte Marke.
    Mit dem neuen komunikativen Auftritt für Vorarlbergs Lehmputz-Pionier Markus Lerch hat sich wieder einmal bewahrheitet,
    Lercher Messestand Fakuma 2011

    Lercher Messestand Fakuma 2011

    Freitag, 11. November 2011 00:00
    Spektakulär unspektakulär. Als erstes sichtbares Ergebnis des Scoutings und des gemeinsamen Nachdenkens über das neue Selbstverständnis des Werkzeug-bauers aus Klaus wurde für die diesjährige Fakuma in Friedrichshafen ein völlig neues Messestand-Konzept realisiert.
    Lamello Plättle Mailing

    Lamello Plättle Mailing

    Montag, 09. Juli 2012 00:00
    Den Tischler an seiner Ehre packen - Lamello-Mailing gegen Me-too-Produkte. Der Tempo-Effekt beschreibt anhand des Marken-Papiertaschentuchs Tempo sehr eindringlich, das zu viel Werbung auch schädlich sein kann.
  • Dornbirns wehrhafte Steuerberater

    Dornbirns wehrhafte Steuerberater

    Dienstag, 19. März 2013 00:00
    Steuerberater gelten ja gemeinhin als ziemlich trockene Paragraphenreiter. Sie nehmen ihren Klienten zwar die Last der Auseinandersetzung mit der stetig wachsenden Steuergesetzgebung ab und ersparen diesen dadurch eine Menge Zeit, Nerven und Geld.
    digitale high-tech-heimat

    digitale high-tech-heimat

    Montag, 08. April 2013 00:00
    Neuer Web-Auftritt für Lercher Werkzeugbau.
    Nachdem das analoge Erscheinungsbild des Vorarlberger High-Tech-Unternehmens weitgehend überarbeitet wurde, stand die Adaption des neuen Corporate Designs für das digitale Umfeld an - sprich die Website.
    dosenfutter

    dosenfutter

    Montag, 16. September 2013 00:00
    Die Visitenkarte gilt ja gemeinhin als kleinster Prospekt der Welt. Gleich danach schieben viele Unternehmen dann ihre dicke Imagebroschüre beim Kunden über den Schreibtisch, um zu dokumentieren, was man alles kann.
    tauchen klettern bogenschießen

    tauchen klettern bogenschießen

    Mittwoch, 09. Oktober 2013 00:00
    das alljährliche wettrennen um den besten nachwuchs im land, gewinnen seit jeher die großen, bekannten unternehmen. weniger bekannte betriebe und nischenplayer haben bei der suche nach guten lehrlingen oft das nachsehen. obwohl mein kunde lercher werkzeugbau in klaus trotz seines understatements in der vergangenheit stets gute lehrlinge hatte, wollten wir für die zukunft vorbauen.

Saure Kutteln

tenerife stills

27. Februar 2019
unser februar auf der canareninsel tenerif

mutter-, vater-, werbersprache

24. Juli 2018
"deutsch sprak - schwer sprak." formuliert

die berge rufen

10. Juli 2018
dank des fantastischen wetters seit anfang

Guerilla-Stüble - die Erste

31. März 2017
Mit meinem einleitenden Vortrag zum Thema

art against violence

03. November 2016
Neben Graffitys sind Paste-ups vorallem in

qualmen im salzkammergut

17. Mai 2015
Im Salzkammergut da ka'ma guat.... essen,

Inhalte suchen

..

Adresse

Franz Kuttelwascher,  guerilla elements®
6911 Lochau / Austria
fon +43 660 7085023
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

sitemap  impressum  datenschutz
 
guerilla-elements® ist ein eingetragenes
Markenzeichen von Franz Kuttelwascher