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Guerilla Marketing interessierte mehr als 400 Jungunternehmer. Vom 21. bis 22. September 2007 fand im burgenländischen Pamhagen die 14. Bundestagung der Jungen Wirtschaft Österreich statt. Knapp 800 junge Führungskräfte aus Österreichs Wirtschaft folgten der Einladung in die Villa Vita - einem idyllischen Feriendorf mit großer Veranstaltungshalle. Die Bundestagung zählt zu einem der größten und wichtigsten Wirtschaftskongresse des Landes und gilt seit jeher als mutiges Forum, um neue kreative und kritische Ideen anzustoßen.

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Das Thema Guerilla-Marketing passte zu diesem Anspruch, weil es durch seine unkonventionelle Annäherung an die heilige Kuh "Marketing" vor allem junge Unternehmer-Persönlichkeiten ermutigt, in ihren Märkten und in ihren Unternehmen scheinbar festgeschriebene Paradigmen zu hinterfragen und - wenn nötig - niederzureissen. Im Rahmen der Vortragsreihe bekam ich am 22. September von 14.00 bis 15.00 Uhr mit meinem Referat "Mao für Kapitalisten" die Chance, diese neue Denke anzuschieben. Die Einladung zu diesem Event freute mich natürlich umso mehr, als ich mich in ein Vortragsprogramm mit Persönlichkeiten wie Motivationsguru Reinhard K. Sprenger, Top-Winzer Leo Hillinger oder die beiden miomi.com-Gründer Karlheinz Toni und Thomas Whitfield einreihen durfte. Die Erwartungshaltung beim Publikum war groß - das spürte man sofort. Umso mehr freute es mich natürlich, dass sich - obwohl parallel noch zwei weitere Vorträge bzw. Seminare stattfanden - sich doch etwa 400 Zuhörer für das Thema "Guerilla Marketing" interessierten, wenngleich ich bei meinen Ausführungen natürlich mit einigen Clicheés, die das Thema einfach beinhaltet, aufräumen musste.

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Die am Ende des knapp einstündigen Vortrags bereitgelegten Informationen (Pamphlet No 1) waren sofort vergriffen. Wie sehr viele Jungunternehmer sich jedoch wünschen, in ihren Märkten neue Wege zu gehen und etwas zu bewegen, zeigte sich in den vielen nachfolgenden Gesprächen. Das Thema Guerilla Marketing auf 60 Minuten zu komprimieren, verlangte natürlich, viele Praxisbeispiele und theoretisches Backgroundwissen zur Guerilla-Denke wegzulassen. Wer in Pamhagen auf den Appetit gekommen ist und nun z.B. in einem meiner Seminare das ganze Menu kosten möchte, sollte ab und zu auf diese Website sehen - die laufenden Seminartermine werden im Kapitel "Training/Termine" veröffentlicht. Zum Abschluss noch ein herzliches Dankeschön an das Team der Jungen Wirtschaft Österreich für die Einladung und die gute Betreuung vor Ort. Ich hab mich im Burgenland sehr wohl gefühlt.
(Quelle Bilder: Junge Wirtschaft Österreich)
Links zum Thema: Junge Wirtschaft


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    wie kann man dieses muster aufbrechen? welche grundlegenden gedanklichen veränderungen müssen bei den konsumenten stattfinden, vor allem aber auch in der brauerei selbst? wo ist eine „kältebrücke“ zwischen nach außen vermitteltem image und tatsächlich innerbetrieblich gelebter vision? ist da überhaupt eine vision? welches verständnis und emotionales bild vom eigenen unternehmen haben die mitarbeiter. welche emotionalen bindungen zur marke bestehen draußen am markt? mit welchen aktionen, ideen und kampagnen kann man all diese strukturen aufbrechen und wieder in verbindung bringen?
    ist klassische werbung hier überhaupt sinnvoll? all diese fragen wurden nun in mehreren brainstorming-runden mit geschäftsleitung, mitarbeitern, der betreuenden werbeagentur und auch außenstehenden personen durchgegangen. neben diversen kreativitätsmethoden (word-to-picture/picture-to-word, negativ-argumentation, rollenspiele, analogietechniken etc.) genügt es oft schon, wenn ein außenstehender (scout) mit seiner „naiven“ sichtweise auf das unternehmen und seinen markt „dumme“, provokante fragen stellt.

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    der scout ist weder in innerbetriebliche hierarchien eingebunden und muss in seiner argumentation nicht „taktieren“, noch hat er die scheuklappen des alltagsgeschäfts auf.
    einige meiner kunden nutzen mich lediglich als externen „brainstorming“- partner wenn es um entwicklung und/oder einführung neuer produkte geht (manche sogar in regelmäßigen abständen als „impuls-geber“ von außen, damit die losgetretenen aktionen nicht gleich wieder in unreflektierten routinen verkommen), anderen unternehmen helfe ich bei der ausarbeitung des marketing-briefings für die agentur, wieder andere buchen ein betriebsinternes seminar, um all jenen mitarbeitern, die im kundenkontakt stehen, neue ideen und freche anregungen für ihre alltägliche arbeit zu geben. bei all diesen einsätzen bin ich immer sehr darauf bedacht, tief genug in das zu beratende unternehmen einzusteigen, um des pudels kern zu begreifen, und gleichzeitig weit genug außerhalb der struktur zu bleiben, um den über- und weitblick nicht zu verlieren.

    denn genau den braucht ein scout. deshalb reitet er ja auch nicht immer mit dem treck sondern ist meist als vorhut unterwegs oder auf einer anhöhe, um die gesamtsituation zu überblicken.

    Beispiele für Scoutings:
    • Produkteinführungen
    • Regelmäßige Scoutings als Supervision für interne und externe Prozesse
    • Interagieren auf Marktbewegungen
    • Einstieg in neuen Markt

    Wenn Sie Scouting als zusätzliches Marketing-Tool nutzen möchten, mache ich Ihnen gerne ein individuelles Angebot.



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