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meistens filtert mein gehirn aus den vielen eindrücken, die auf mich tagtäglich einprasseln rigoros alles aus, was auch nur nach werbung riecht. schafft es dann doch eine gute idee, meine synapsen zu packen, dann wird sie künftig hier vorgestellt - ganz egal aus welchem bereich.



vintagepackung von pfanner

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packungsdesign und typo im retro-look kombiniert mit einem frechen wording für die sortennamen. das gefällt dem vintage-verliebten franz. und hoffentlich auch vielen pfanner-kunden. gesehen im regal von sutterlüty lochau. gratulation an den/die gestalter dieser verpackungen.



naschkult macht mit schoki-geld glücklich

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wer hätte gedacht, dass wir angelika kauffmann (nun auf inflationärem 100.000-schilling-schein) und carl friedrich gauß (von dm 10,- auf dm 1000,- „verteuert“) noch mal so zu gesicht bekommen. jüngst gesehen im laden „naschkult“ im gwl bregenz (www.naschkult.at). dort gibt‘s die verpackungen - gefüllt mit schoko-münzen aus zarter edelmilch-schoki - für menschen, die uns lieb und teuer sind. schöne idee.



mautner markhof lässt alte nasen wirken

nasenessig mautner markhof 773pixel

ohne unseren geruchserker würden wir vieles nicht oder falsch schmecken. deshalb fand dieses körperteil nun endlich auch bildlichen einzug auf der neuen packungslinie der italienischen essigsorten von mautner markhof. und weil zum schmecken und riechen feinster nuancen viel erfahrung nötig ist, zieren nicht junge, glatte modelnasen die etiketten sondern gestandene zinken reifer menschen. auffallend. schön. interessant. gratulation an die gestalter



Außergewöhnlicher Auftritt für Fleischloses von Neuburger

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Der außergewöhnliche, musterbrechende Auftritt der neuen vegetarischen Range von Neuburger (bekannt für seinen „Leberkäs“) ist ein Highlight im Food-Marketing 2018. ich bin - obwohl ich selbst im marketing arbeite - ziemlich gefeit gegen die übliche reklameflut, die da täglich auf einen einstürzt. meine filter arbeiten tadellos und filtern alles aus meiner wahrnehmung, das auch nur nach werbung riecht. manchmal schafft es dann aber doch ein input durch diese stringente firewall: so geschehen im november 2018 beim aufblättern des standards. da fiel mir der prospekt für die neue hermann-linie in die finger. ein modeprospekt? oder werbung für exklusives kochgeschirr? oder für ein neues bio-hide-away?

ich blättere den prospekt auf, beginne zu lesen. dann ertappe ich mich dabei, dass ich lese …. noch dazu werbung. was geht hier ab? ich lese weiter, blättere mich durch den prospekt. peu à peu erschließt sich mir die botschaft, der absender ….. und ich spüre, wie das alles perfekt bei mir ankommt. ich bin zwar ausgewiesener „fleischfresser“ aber diese exklusive aufmachung von fleischlosen alternativen macht mich neugierig. volltreffer! ganz klar - das dünne papier stört mich als haptischen menschen ein wenig. aber das war sicherlich den immensen kosten für so eine österreichweite beilage geschuldet. (vielleicht gibt’s das ganze ja auch auf schönem, dickeren papier gedruckt - das würde ich sogleich mal postalisch anfordern).

ich verteile nicht oft lob (bei werbern wahrscheinlich eh selten, weil das ja meist zickenalarm-geplagte diven sind). aber diesmal muss es sein. ein eigener name für die neue fleischlose linie? ja klar. unbedingt. von der positionierung ganz weit oben ansiedeln (um nicht in die übliche müsli-öko-sack-und-leinen-veganen-ecke zu rutschen) - auch richtig. mit dem auftritt ja keine bisherige schublade bedienen sondern das gehirn des betrachters erst mal irritieren. jetzt muss eine neue schublade konstruiert werden. exzellent umgesetzt. standard-leser (als letzten hort jener österreicher, die vermutlich überhaupt noch sinnerfassend lesen können) ansprechen für dieses produkt. punktlandung. bildsprache, textqualität (ich komme ursprünglich aus dem textbereich und begeistere mich deshalb für menschen, die mit unserer muttersprache wirklich noch umgehen können - was bei werbern oft nicht mehr der fall ist - hier war aber ein meister dran), mut für diesen neuen auftritt.

und damit meine ich nicht nur den mut der agentur, die dieses starke, durchdachte und außergewöhnliche konzept ersonnen hat, sondern auch den mut des neuburger-managements, so etwas mitzutragen. denn schließlich kostet so ein auftritt ja auch einiges an ressourcen.

bleibt zu hoffen, dass der österreichische lebensmittel-einzelhandel (ich hab da über manche meiner kunden so meine nicht nur positiven erfahrungen) das konzept auch konsequent mitträgt (platzierungen, preise, bewerbung etc….). und erkennt, was man da an die hand bekommt. und das die angepeilte klientel in unserem (momentan eher vom intellektuellen bodensatz beherrschten) land dieses konzept in ausreichender zahl freudig aufnimmt und kauft.

ich werde die hermann-produkte auf jeden fall nun demnächst ausprobieren und hoffe, dass der tollen verpackung auch ein enstprechend hochwertiger inhalt folgt.
verantwortlich für die fabelhafte umsetzung des hermann-auftritts ist die agentur koeppel in linz. chapeau liebe kollegen!

      

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