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CAPO erfindet sich neu.Marketing-Scouting für Caps & Hats aus dem Bregenzerwald. Obwohl nach vielen wirtschaftlichen Turbulenzen in der Vergangenheit seit einigen Jahren wieder konsolidiert, war die Traditionsmarke aus Egg an jener Schwelle angekommen, die ein Produkt von einer Marke trennt.

Geschäftsführer Hans Hinerauer war sich dessen bewusst und beauftragte mich, Wege zu finden, um diese Schwelle zu meistern. Viele tiefgreifende Gespräche im Team ergaben, dass CAPO zwar ein wettbewerbsfähiges, gutes Sortiment bietet, als Marke jedoch keine klar abgegrenzte Identität gegenüber der Konkurrenz hatte. Es galt also zunächst, die eigene Identität zu finden bzw. zu definieren. Und diese mentale Reise führte zunächst einmal in die Vergangenheit. Aus der Geschichte des Unternehmens und dem Firmenstandort im Bregenzerwald ergaben sich dann schließlich konkrete Anhaltspunkte. Autenzität statt Cosmopolität. Aus den Werten der eigenen Herkunft schöpfen anstatt sich fremde Pseudo-Werte überzustülpen, die zudem jeder andere Anbieter auch verwenden kann.

capo erfindet sich neu textbild

Die Scouting-Arbeit weitete sich dabei schnell über die Grenzen des klassischen Marketings hinaus aus - alles sollte hinterfragt werden - auch interne Strukturen und Abläufe. Die ersten Wegmarkierungen sind gesetzt, ein großes Stück des Weges wartet allerdings noch. Als eines der ersten sichtbaren Zwischenergebnisse dieser Vorarbeit kann der neue Collectionskatalog für den Winter 2009/2010 betrachtet werden. Hier wurden grafisch und textlich erste Vorgaben aus den Scoutingsitzungen umgesetzt - die Marke CAPO positioniert sich klar als österreichischer Anbieter mit Wurzeln im Bregenzerwald und präsentiert in dem Katalog neben den Produkten auch wahre Geschichten aus seiner Heimat. Zum Beispiel erzählt der Winterkatalog die Geschichte des Flugsportvereins Andelsbuch, die mit ihrer restaurierten YAK 52 im bzw. über dem Ländle immer wieder für Aufsehen sorgen. Bei der Landung in Winterquartier in Andelsbuch war CAPO mit Produkten, zwei Foto und zwei Filmteams vor Ort. Diese "Marken-Storys" sollen - neben vielen anderen Maßnahmen - helfen, CAPO zunächst einmal bei den Wiederverkäufern ein eigenständiges Profil zu verschaffen. Parallel wird u.a. auch über intensive Pressearbeit im deutschsprachigen Raum versucht, die Marke mit den Endkunden (Konsumenten) verstärkt in Berührung zu bringen. Ein langer, mühsamer Weg, der - wenn er konsequent durchgehalten wird - zum Erfolg führen wird. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Verantwortlichen der CAPO Rueff Textil GmbH, die ihr Vertrauen in mich und meine Arbeit setzen.




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