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Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 13:08 Uhr
lerch_thumbLehm-Spezialist Markus Lerch, Dornbirn
Ein Handwerker ist keine Firma sondern eine personifizierte Marke.

Mit dem neuen komunikativen Auftritt für Vorarlbergs Lehmputz-Pionier Markus Lerch hat sich wieder einmal bewahrheitet, dass der Erfolg eines Handwerksbetriebs mit Menschen und nicht mit Maschinen zu tun hat.


markus_lerch_anzeige_1

Leider sieht die Realität bei vielen Handwerksbetrieben anders aus. Da versucht man, nach außen FIRMA darzustellen, Größe zu zeigen und verwechselt Kompetenz allzu oft mit Anonymität und bloßer Aufzählung und Darstellung der maschinellen Fähigkeiten. Doch gerade das Handwerk punktet durch seinen persönlichen Kontakt zum Kunden. Handwerker werden - das haben Umfragen immer wieder gezeigt - so stark wie kein anderer Wirtschaftsbereich durch Weiterempfehlung zufriedener Kunden getragen. Freilich - Preisvergleiche durch die Kunden sind auch hier an der Tagesordnung. Trotzdem zählt die persönliche Kompetenz des Firmeninhabers oder seiner Leute vor Ort sehr viel mehr als reine Größe oder günstiger Preis. Ich erinnere mich da gerne an unseren Umbau daheim. Weiterempfohlen und - vor allem - wieder engagiert für Nachfolgeaufträge wurden jene Handwerksbetriebe, mit denen wir "gut konnten", wo die Wellenlänge (und natürlich auch das Arbeitsergebnis) stimmte und nicht die billigsten Betriebe.

mauto_markus_lerch_1Im Handwerk muss keine Marke und keine hochtrabende Firmen-Philosophie ge (er-) funden werden. Der Handwerker selbst ist Träger und Garant seiner Wertevorstellung, die er in jedem persönlichen Gespräch mit dem Kunden kommuniziert - bewusst oder unbewusst. Im Fall von Markus Lerch war die sympathische, unkomplizierte Art des Handwerkers längst bekannt. Nun galt es, den Handwerker und seine erfolgreiche persönliche Art auch als Marke zu kommunizieren. Was bislang intuitiv passierte, soll nun bewusst und ruhig ein wenig plakativ dargestellt werden. Begonnen hat dies mit einer Anzeigenkampagne in den Gemeindeblättern, in denen Markus seiner Begeisterung für den Baustoff Lehm Ausdruck gibt und wir ihn mit ein wenig verrückten Bildern als Absender dieser Botschaften inszeniert haben. Alle Anzeigenmotive der Serie seht ihr hier. (Übrigens: Ratet mal, wer die Mumi spielen durfte. Fotograf Lukas Hämmerle, der für die Aufnahmen von Markus verantwortlich zeichnet und Stylistin Isa Kohler hatten jedenfalls eine Höllenfreude, als sie mich mit Mullverband einwickelten und dann mit Lehm vollkleisterten.)

Die Motive aus der Anzeigenserie tauchen darüber hinaus auch auf Baustellen-Planen und Bautafeln sowie auf der Plane des neu angeschafften Firmen-Fahrzeugs auf. Ein Hingucker allemal und wer den Lehm-Spezialisten bislang nicht kannte, den lächelt er jetzt im Format 2 x 4 m an.

auto_markus_lerch_2
 
 
franz kuttelwascher, guerilla marketing
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